Koh Mak - eine Insel zum Relaxen

Was haben wir vor: Robinson Crusoe spielen

Anreise

Der Weg nach Koh Mak führt über Trat. Das ist eine kleine und unscheinbare Stadt, in der man nicht länger verweilen muss als unbedingt notwendig. Wer für den Transfer eine Übernachtung sucht, hat keine andere Wahl als direkt in Trat unterzukommen. Das ist zwar ein großer Umweg zum Pier, aber auf der Halbinsel gibt es sonst kaum Hotels oder Pensionen. Vom Laem Ngop Pier gehts dann im Speed Boat Richtung Koh Mak. Bei normalem Wellengang dauert das ungefähr 45 min. Und auch bei hohem Wellengang lässt sich der Bootsführer nicht davon abhalten, mit High Speed über die Wellen zu donnern (Wer empfindlich ist, sollte sich sofort die Rescue-Tropfen ‘reinpfeiffen). Am Anlegesteg kann man easy ein Taxi organisieren und sich zu seinem Resort bringen lassen. Wenn man noch keine Übernachtungsmöglichkeit vorab gebucht hat, ist es bestimmt nicht schwer, vor Ort nach freien Betten zu fragen.

DIE INSEL

Wir hatten uns ein edles Ding vorab schon gebucht und sind direkt dorthin gefahren. Zum Koh Mak Retreat. Am letzten Eck der Insel. Völlig einsam und allein. Ganz so edel hätte es dann auch nicht sein müssen. Robinson Crusoe fühlt sich jedenfalls anders an. Aber wir hatten einen Roller und sind damit über die Insel gedüst (eher mit 20 km/h) und haben uns die Strände und die Insel genauer angesehen. Im südwestlichen Teil der Insel gibt es einen schönen Aussichtspunkt, wo man auch die angrenzenden Inselchen bestaunen kann. Um die gesamte Insel zu erkunden braucht man 2 Tage, 3 wenn man bei jedem Strand auch baden und rumhängen will.  Wie üblich in Thailand kann man auch hier Schnorchel- und Tauchtrips unternehmen. Wir haben uns für einen Tagesschnorcheltrip entschieden und sind zu drei unterschiedlichen Spots gefahren. Der erste Halt war eine lange steinige Küste, an der wir entlang schnorcheln konnten. Es war sehr aufregend, weil so viele verschiedene Korallen und Fische zu sehen waren. Den zweiten Spot erreichten wir kurz bevor wir am Boot Mittag essen konnten. Deshalb nutzten wir alle die Zeit und sprangen gleich ins Wasser. Vor uns lag ein aus dem Meer ragender Fels, den man mühelos umrunden konnte, dass dachten wir zumindest. Als wir im Wasser waren konnten wir vor lauter Fische kaum noch etwas anderes sehen, man schwamm regelrecht durch die Fischschwärme hindurch. Beim Umrunden merkten wir, dass das Wasser sehr flach war. Und die Seeigel hatten sehr lange Stachel. Mit eingezogenem Bäuchen tauchten wir darüber hinweg. Der dritte und letzte Spot war vor einem einsam gelegenen Sandstrand. Dort war es sehr paradiesisch aber der zweite Spot war zum Schnorcheln einfach der schönste, deswegen haben wir uns relativ rasch an den Strand gesetzt und die Sonne und die Ruhe genossen.

Recht viel mehr kann man auf der kleinen Insel nicht unternehmen, sie ist ideal zum Entspannen und Genießen. Wer mehr Action möchte ist bestimmt auf einer der anderen Inseln besser aufgehoben. Koh Mak hat definitiv seinen Charme. Länger als 5 Tage muss man aber nicht bleiben.

Die Rückreise

Da wir uns die kleine und einsame Insel bis zum Schluss aufgehoben haben, hatten wir eine sehr lange Rückreise vor uns. Wir mussten eine Stunde mit dem Speedboat zurück nach Trat fahren und waren dann 5 Stunden im Kleinbus  zum Flughafen nach Bangkok unterwegs. Mit dem Aufenthalt am Airport und den Rückflug waren wir insgesamt mehr als 28 Stunden auf den Beinen. Das war ziemlich anstrengend und so schön Koh Mak auch ist, empfehlen wir diese Insel nicht als letzte Destination zu wählen. Einfach um eine etwas entspanntere Heimreise zu haben.